Borkums Geschichte
Obgleich die Insel Borkum unter dem damaligem Namen "Burchana fabaria" bereits in der griechischen und römische Geschichte erwähnt wird, stammt die erste urkundliche Erwähnung der Insel aus dem Jahre 1398. Seit dieser Zeit erhoben auch ostfriesische Häuptlingsfamilien Anspruch auf die Insel Borkum.
Zudem diente Borkum seiner Zeit auch als Unterschlupf für Seeräuber, wie die zum Beispiel für die "Liekedeeler".
Gegen Ende des 15. Jahrhunderts begann

für die Borkumer Bevölkerung eine schwere Zeit, da der Graf von Ostfriesland einen erheblichen Teil der Strandgüter Borkums beanspruchte. Hieraus entwickelten sich stetige Streitigkeiten, da sich die Borkumer in ihrer Existenz bedroht sahen.
Erst als im 17 Jahrhundert der Walfang aufkam, konnte Borkum sich einen gewissen Wohlstand erarbeiten.
Diese Zeit des Wohlstandes währte jedoch nur bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, da der Walfang zur Zeit des Holländisch-Britischen Seekrieges völlig zum erliegen kam.
So folgten wieder einige Jahre großer Armut auf der Insel Borkum und viele der damaligen Bewohner sahen sich gezwungen, ihre Heimatinsel zu verlassen.
Eine Wende setzte erst Mitte des 19. Jahrhunderts ein, als langsam der Tourismus Einzug auf der Insel Borkum hielt.
Der Tourismus hat sich seit dieser Zeit immer weiter ausgeweitet, so daß die Insulaner in der heutigen Zeit zum größten Teil komplett vom Fremdenverkehr leben.
So sind die Übernachtungszahlen auf Borkum schon seit einigen Jahren sehr gut und die Borkumer bemühen sich ständig weitere attraktive Angebote für ihre Gäste zu schaffen.
Als Beispiel sei diesbezüglich nur das vor wenigen Jahren fertiggestellte Freizeitcenter "Gezeitenland" genannt, ein riesiges Wellness- und Freizeitparadies mit großem Erlebnisbad und der einzigen "Indoor Surfanlage" im Norden Deutschlands.