Interessante Orte auf Föhr



Auf der nordfriesischen Insel Föhr leben rund 8600 Menschen verteilt auf einige Ortschaften. Diese Ortschaften kann man alle über die Landstraße L214 erreichen, die rund über die ganze Insel führt. Wer die Orte auf Föhr einmal erkunden möchte, der sollte ggf. einmal eine Rundtour über die L214 unternehmen und kann sich dabei u.a. folgende interessante Orte auf Föhr betrachten.

Starten kann man eine solche Tour zum Beispiel im größten Ort der Insel "Wyk auf Föhr". In Wyk sollte man sich unbedingt einmal im Ortskern umsehen, einen Bummel durch die belebten Straßen machen, sich das Angebot der vielen Läden betrachten und ggf. auch das vielseitige gastronomische Angebot wahrnehmen. Zudem lohnt es sich in Wyk, einen Blick auf folgende Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten zu werfen:

Wyker Glockenturm


Der Wyker Glockenturm wurde im Jahre 1886 erbaut, da die Glocken der "St. Nicolai Kirche" im benachbarten Ort: Föhr Sehenswürdigkeiten "Boldixum" in Wyk nur schlecht zu hören waren und die Wyker Bevölkerung jedoch zum Einen zum Kirchgang geläutet werden wollten und zum Anderen vor Unglücksfällen (z.B. Sturmfluten) gewarnt werden wollten. Aus diesen Gründen wurde die Glocke auch als "Sturm- und Betglocke" bezeichnet. Heute ist der ehemalige Nachbarort Boldixum im übrigen ein Ortsteil von Wyk geworden.

Das "Dr. Carl-Haeberlin-Friesenmuseum"


Wer sich für die Geschichte der Insel Föhr interessiert, der sollte diesem bekannten naturkundlichem Museum einmal einen Besuch abstatten.

Die "St. Nicolai" Kirche


Diese Kirche, die sich im ehemals eigenständigem Ort Boldixum befindet, ist ein sehr schöner romanischer Kirchenbau aus dem 13. Jahrhundert und stellt schon von außen eine Sehenswürdigkeit dar. Im Inneren der Kirche findet man u.a. einen sehr schönen und prunkvollen Altar aus dem 17. Jahrhundert sowie eine ebenso alte Orgel und einen Taufstein, der noch um einiges älter ist.

Der "Nordseekurpark"


Im späten 19. Jahrhundert errichtete "Prof. Dr. Karl Gmelin" ein Nordseesanatorium. Angrenzend wurde etwas später ein Park errichtet, in dem viele Bäume und Sträucher aus dem Mittelmeerraum angepflanzt wurden. Ein Spaziergang durch den idyllischen Park ist wirklich lohnend.


Fährt man von Wyk aus über die L214 in westlicher Richtung kann man zur Ortschaft "Wrixum" gelangen, einem beschaulichem kleinen Ort, welches bereits im Mittelalter gegründet wurde. Wer in Wrixum verweilen möchte, der sollte sich einmal die schönen alten Windmühlen, die es im Ort gibt, betrachten.

Noch etwas weiter in Richtung Westen gelangt man über die L214 nach "Alkersum". In diesem schönen kleinen Dorf lohnt u.a. ein Besuch des "Museum Kunst der Westküste", in dem man u.a. eine außergewöhnliche Gemäldesammlung von "Dr. Frederik Paulsen" vorfindet.

Verläßt man Alkersum wieder in westlicher Richtung gelangt man zum Ort "Süderende", einem idyllischen kleinen Friesendorf. Hier sollte man einmal einen Blick auf die "St.-Laurentii-Kirche" werfen, die bereits im 12. Jahrhundert erbaut wurde.

Ganz im Westen findet man dann den Ort "Dunsum", wo man ggf. einen kleinen Aufenthalt machen sollte und sich dabei die Westküste Föhrs betrachten sollte.

Von Dunsum aus führt die L214 dann in südlicher Richtung zur Ortschaft: "Utersum", in dessen unmittelbarer Nähe sich einige sehenswerte Grabhügel befinden.

Wenn man von Utersum aus weiter in Richtung Osten fährt, gelangt man nach "Borgsum". In diesem schönen Bauerndorf sollte man sich die Mühle und vor allem die "Lembecksburg" betrachten, die in früheren Zeiten als Schutzburg gegen die Wikinger angelegt wurde.

Von Borgsum aus führt die L214 in Richtung Osten dann über das Dorf "Nieblum" zurück nach Wyk auf Föhr.




Copyright © 2012 deutsche-inseln.net